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Anglerdemo gegen überzogenen Naturschutz und anglerfeindliche Umweltpolitik

Der DAV Landesverband Berlin e.V. unterstützt diese Aktion !

Am Samstag, den 22. April 2017 findet im Fehmarnsund eine Bootsdemo von Anglern, Meeresanglern, Brandungsanglern, Bootsanglern sowie Angelkutterbesitzern statt.

Mit der Demonstration soll gegen weitere Einschränkungen der Freizeitfischerei protestiert werden. Bereits heute ist die Ausübung der Freizeitfischerei durch das zum 01.01.2017 eingeführte „bag limit“ massiv betroffen. Viele angeltouristische Betriebe verzeichnen Umsatzrückgänge von bis zu 70%. Weitere Einschränkungen, wie z.B. das vom Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) geplante Angelverbot im Fehmarnbelt ist für die Betriebe nicht mehr zu verkraften. „Das Fass ist voll, weitere Einschränkungen werden wir nicht überleben!“ so Willi Lüdtke vom Verband der Hochseeangelschiffbesitzer.

Etwa 118 Mio. € lassen sich die Angler ihre Ausflüge jährlich kosten. Aufsummiert aus Anfahrt, Unterkunft, Verpflegung, Kutterfahrten und Köder, ergibt sich ein bedeutender wirtschaftlicher Wert von etwa 40-45 Euro für ein Kilo geangelten Dorsch. Die wirtschaftliche Bedeutung der Angler ist längst nicht mehr von der Hand zu weisen. Diese Umsätze sind jetzt massiv bedroht. Ein Verlust ist für die strukturschwachen Regionen nicht mehr zu kompensieren. Bereits heute sind die ersten Auswirkungen deutlich zu sehen: Angelkutter, die nicht mehr auslaufen und Geschäfte, die vormittags nicht mehr öffnen.

Am 22. und 23. April findet in Burgstaaken/Fehmarn die Ausstellung Fishing Master Show (weitere Informationen unter http://www.angelshow.de) statt. Die Veranstalter rechnen mit über 10.000 interessierten Anglern.

Zur Einstimmung auf die Bootsdemo findet am Vormittag des 22. Aprils auf der Ausstellung eine Podiumsdiskussion mit Politikern und Anglern zu den aktuellen Beeinträchtigungen für den Angelsport am Hafen von Burgstaken statt. Im Anschluss geht es gegen 14:30 Uhr zur gemeinsamen Ausfahrt von Burgstaaken zur  Bootsdemo in den Fehmarnsund. Dort werden weitere Boote aus Heiligenhafen und Großenbrode hinzustoßen. Für die in Burgstaaken anwesenden Angler, die sich spontan an der Demo beteiligen wollen, wird aktuell eine Mitfahrbörse organisiert.

Für die Bootsdemonstration im Fehmarnsund haben sich bereits 20 Angelkutter aus dem gesamten Bereich Schleswig-Holstein sowie Mecklenburg-Vorpommern angemeldet. Rund 50 Kleinboote, die auf Fehmarn und Großenbrode beheimatet sind, haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Auch einige Fischereikutter haben sich solidarisch mit den Anglern erklärt und nehmen an dem Korso teil.

Interessierte Bootseigner  sind eingeladen, sich an der Bootsdemo zu beteiligen. Für weitere Informationen oder für eine verbindliche Zusage wird um Mitteilung an anglerdemo@online.de gebeten.

Lars Wernicke vom Organisationkomitee fordert alle Angler zum Mitmachen auf: „Es ist an der Zeit, ein gemeinsames Zeichen zu setzen gegen überzogenen Naturschutz und anglerfeindliche Umweltpolitik. Es ist Zeit zu handeln, um weitere Einschränkungen für den Angeltourismus zu verhindern!“

Eutin, den 23.02.2017

Weitere Presseinformationen:
Verband der Bäder- und Hochseeangelschiffe e.V.
Willi Lüdtke – 1. Vorsitzender
Tel. 0171/ 4950513
wipikada@t-online.de

BalticSailing e.V.
(in Kürze umbenannt in: Wassertourismus in Schleswig-Holstein e.V.)
- Geschäftsstelle -
Tel. 04521/ 808 987
info@balticsailing.de

mit Unterstützung von:
Allianz gegen das Angelverbot der Freizeitfischerei in den Schutzgebieten der AWZ

Fischereipachtverträge verlängert, Übersicht Pachtgewässer

Nach vorausgegangenen Verhandlungen mit dem Fischereiamt Berlin konnten Anfang Februar im Rahmen eines Gespräches des Präsidenten und des Landesgewässerwarts unseres Landesverbandes mit der Leiterin des Fischereiamtes, Frau Jürgensen, die Fischereipachtverträge für die Angelgewässer des Landesverbandes um weitere 12 Jahre verlängert werden.Damit stehen weiterhin für 12 Jahre ca. 360 ha Wasserflächen als Angelgewässer in Berlin für unsere Mitglieder zur Verfügung. Eine Übersicht über die Pachtgewässer ist als Anhang beigefügt.

 

Der Landesverband ist mit der Pacht der Gewässer als Pächter Pflichten gegenüber dem Verpächter (Fischereiamt) eingegangen, die u.a. beinhalten:

  • Meldung festgestellter fischereibezogener Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten
  • Vierteljährliche Mitteilung der Fangergebnisse von Hegefischereien und anderen Maßnahmen zur Entnahme von Massenfischarten
  • Meldung des Auftretens/Fangs von nicht heimischen und gebietsfremden Arten
  • Führen von Fangbüchern durch die Erlaubnisvertragsinhaber (Angler) und Meldung der Gesamtfangergebnisse bis zum 30. April des Folgejahres
  • Unverzügliche Meldung sämtlicher festgestellter Beeinträchtigungen der Fischerei, insbesondere durch Gewässerverunreinigungen, Fischsterben, Fischfrevel

Wir bitten unser Anglerinnen und Angler als Erlaubnisvertragsinhaber (grüne Karte), diese Vorschriften zu beachten, Vorkommnisse und Feststellungen dem Landesverband zu melden und insbesondere das Führen der Fangbücher bzw. Fangbelege nicht zu vernachlässigen. Die Fangbelege sind zum Jahresende abzugeben und über die Vereine/Bezirksverbände dem Landesverband zur Auswertung zuzuleiten.

Es wird darauf hingewiesen, dass der Berliner Teil der Groß Glienicker Sees (P12-109), der bisher vom LAV Brandenburg gepachtet war, ab 01.01.2017 kein Verbandsgewässer mehr ist. Unsere Bemühungen, für den Berliner Teil des Groß Glienicker Sees vom Bezirk Spandau das Fischereirecht zu pachten, blieben bisher leider erfolglos.

                                                                                               
                                       Pachtverträge verlängert                    Übersicht Pachtgewässer

Unterschutzstellungsverfahren Naturschutzgebiet
Müggelsee/Fredersdorfer Mühlenfließ

Im Sommer 2016 erhielt unser Landesverband Kenntnis von einer geplanten Verordnung über das Naturschutzgebiet "Müggelsee / Fredersdorfer Mühlenfließ" im Bezirk Treptow-Köpenick von Berlin. Zuständig hierfür zeichnete die vormalige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, jetzt Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Wir haben im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung eine Stellungnahme zu der geplanten Verordnung abgegeben. Darin haben wird den Standpunkt vertreten, dass die Ausübung des Angelsports trotz des Festlegens von Schutzmaßnahmen erhalten bleiben muss.

Im November 2016 und Anfang Februar diesen Jahres fanden im Hause der Senatsverwaltung Aussprachen mit den Betroffenen, u.a. Köpenicker Fischervereinigung, Bewohnern und anderen Anliegern sowie den Sport- und Freizeitverbänden statt. Unser Landesverband nahm ebenfalls teil und hat die berechtigten Interessen der Anglerinnen und Angler vertreten.

Im Ergebnis der Gespräche und unter Berücksichtigung unserer Einwendungen wurde bestätigt, dass das Angeln erlaubt sei wie bisher. Es sei auch gegenwärtig nicht geplant, Sperrungen vorzunehmen; wenn, dann gehe es um die naturschutzfachlich besonders wertvollen Uferbereiche, in denen wegen der Vorschriften zum Röhrichtschutz Angeln auch bisher schon nicht möglich sei. Sollten aus Gründen des Vollzuges Sperrungen vorgenommen werden, werde dies mit den Beteiligten vor Ort kommuniziert.

Im Anhang die Karte des künftigen Natur- und Landschaftsschutzgebietes Müggelsee.

Außerdem als Anhang der VO-Entwurf und eine Aussage der Senatsverwaltung zum Thema Angeln im Natur- und Landschaftsschutzgebiet.

                                                                                       
   
Akt. Antwort Senat               Position Senat                     Karte                          VO - Entwurf

  Neue Fangbestimmungen für den Ostseedorsch

Trotz zahlreicher Proteste, Einwände und Gegenvorschläge von Interessenvertretungen und Verbänden zu beabsichtigten Fangbeschränkungen zum Schutz der Bestände des Ostseedorsches, darunter auch des Deutschen Angelfischerverbandes und unseres Landesverbandes, sind seit dem 1. Januar 2017 neue Regelungen in Kraft getreten. 
Neben einer beachtlichen Absenkung der Fangquoten für die Berufsfischerei müssen nun auch erstmalig Freizeitangler einschneidende Beschränkungen hinnehmen.
Dabei handelt es sich in erster Linie um Beschränkungen für den Fang von Dorschen in der westlichen Ostsee. Das Gebiet umfasst die gesamte deutsche Ostseeküste und reicht bis nach Bornholm.
Die getroffenen Regelungen beinhalten, dass ab 01.01.2017 Angler eine Tagesfangbeschränkung für Dorsch einhalten müssen. Es dürfen jetzt nur noch pro Tag und Angler 5 Dorsche gefangen und vom Angler behalten werden. In der Laichzeit der Dorsche dürfen vom 01.02. - 31.03.2017 pro Tag und Angler nur noch 3 Dorsche gefangen werden.

Auf der Homepage des Deutschen Angelfischerverbandes findet Ihr eine Zusammenfassung
von Fakten und entsprechenden Hinweisen. Link hier.

Pressemeldung 1/2017 des Rheinischen Fischereiverband von 1880 e.V.

Naturerlebnis statt Spendenangel
Terminplan &  Ausschreibungen 2017   

homerechts

Aktuelles

neue Berliner
Gewässerordnung

Übersicht der 
Brandenburger 
Verbandsvertrags-
gewässer als PDF

( hier Teil 1
hier  Teil 2)

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